Herkunft

Die Urheimat unserer kleinen Freunde ist Australien. Sie wurden in Europa 1840 durch den englischen Forscher John Gould bekannt. 1855 gelang die erste duetsche Nachzucht in Berlin.

Die wilden Wellensittiche in Australien sind hellgrün und haben gelbe Gesichter, ähnlich wie Nicki. Durch Mutation sind inzwischen mehr als 100 verschiedene Farbschläge des Wellensittichs bekannt.

Wildlebende Wellensittiche findet man nur in Zentral-Australien. Dort gibt es ganz harte Bedingungen für die kleinen Papageien, tagsüber Hitze, nachts Kälte und lagen Dürreperioden, natürlich mit Wasser- und Nahrungsmangel.

Die Aborigines nannten die kleinen Wellensittiche “Betcherrygah” (gutes Essen). Offensichtlich ernährten sie sich unter anderem auch von Wellensittichen, was man sich nicht vorstellen kann. Nachdem John Gould ein paar der Wellensittiche mit nach Deutschland brachtem wurden sie dort “budgerigar” genannt.

In der wissenschaftlichen Sprache nennt man sie Melopsittacus undulatus Shwa, was soviel heißt wie “gewellter Singpapagei”

D

Klasse

Aves (Vögel)

Ordnung

Psittaciformes (Handfüßler)

Familie

Psittacidae (Papageien)

Unterfamilie

Psittacinae (Echte Papageien)

Gattungsgruppe

Platycercini (Plattschweifsittiche)

Gattung

Melopsittacus

Art

Melopsittacusundulatus (Wellensittiche)

Lebenserwartung:

12-14 Jahre

Gewicht:

30-40 g

Geschlechtsreife

Im Alter von 3-4 Monaten

Nestlingszeit

28-32 Tage

er Steckbrief des Wellensittichs